Kein Weg zurück: EU AI Act verändert Umgang mit KI dauerhaft
Geschrieben von Kemal Webersohn, veröffentlicht am 10.02.2025Mit dem EU AI Act, in Kraft getreten am 1. August 2024, werden ab August 2025 Regeln gesetzt, die den Umgang mit KI dauerhaft prägen. Welche langfristigen Konsequenzen hat dies für Unternehmen, Kunden und die Gesellschaft?
Entwicklungslandschaft verändert sich
Zuvor dominierten Funktionalität und Geschwindigkeit die KI-Entwicklung. Nun rücken Werte wie Fairness, Sicherheit und Transparenz in den Vordergrund. Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament gestalten den Rahmen, während XAI hilft, komplexe Modelle erklärbar zu machen.
Mit diesen Vorgaben verändert sich die Entwicklungslandschaft. Warum? Unternehmen müssen von Anfang an ethische und rechtliche Aspekte einbeziehen. Risikobewertungen, Bias-Tests und Zertifizierungen werden zur Normalität.
Auf lange Sicht entsteht ein neues Mindset, in dem Qualität und Verantwortungsbewusstsein als selbstverständliche Merkmale gelten. Kunden profitieren von transparenteren Produkten, die ihre Rechte respektieren, während Unternehmen Rechts- und Reputationsrisiken minimieren.
Die vier wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- Wertewandel in der KI-Entwicklung
- Verpflichtende ethische und rechtliche Standards
- Erhöhte Transparenz für Kunden
- Minimierung von Rechts- und Reputationsrisiken
Dieser Paradigmenwechsel ist unumkehrbar: Wer sich jetzt mit dem Thema auseinandersetzt, gestaltet die Zukunft aktiv mit.
Fazit: Neue Maßstäbe bleiben
Es gibt in der EU kein Zurück zur unregulierten KI. Der EU AI Act setzt Maßstäbe, die das Technologiefeld auf Dauer prägen. Unternehmen, die diesen Wandel früh verstehen, gewinnen an Stabilität, Glaubwürdigkeit und nachhaltigem Erfolg in einer digitalisierten Gesellschaft.
Sprechen Sie uns gerne an, bei Fragen zu Kein Weg zurück: EU AI Act verändert Umgang mit KI dauerhaft


Kemal Webersohn,
Geschäftsführer der WS Datenschutz GmbH und seit über zehn Jahren im Datenschutz und in der Informationssicherheit tätig.
Er schreibt außerdem auf unserem Blog zu Themen rund um Datenschutz, Informationssicherheit und die KI-Verordnung.
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