KI-Kurse für Mitarbeitende werden Pflicht
Geschrieben von Miriam Harringer, veröffentlicht am 11.02.2025Die Bedeutung von KI-Kompetenz rückt zunehmend in den Fokus der Arbeitswelt. Am 2. Februar 2025 trat eine neue Regelung der europäischen KI-Verordnung in Kraft, die Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeitenden, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten, ausreichend zu schulen. Ziel ist es, Unternehmen dazu zu verpflichten, langfristig verantwortungsvolle KI-Kompetenz bei Ihren Mitarbeitenden aufzubauen.
Was bedeutet die Schulungspflicht konkret? Für wen ist das relevant?
Arbeitgeber stehen nach Artikel 4 der KI-Verordnung in der Pflicht, Maßnahmen zu ergreifen, um das Wissen ihres Personals im Umgang mit KI zu stärken. Das gilt für Anbieter und Entwickler von KI-Systemen sowie für Unternehmen, die KI für ihre Tätigkeiten einsetzen – und zwar für alle Risikokategorien.
Die Verordnung gibt zwar keine spezifischen Umsetzungsmaßnahmen vor, doch gelten strukturierte Schulungen oder darauf ausgerichtete Weiterbildungsprogramme als geeignete Ansätze. Idealerweise sind die auf den jeweiligen Nutzungskontext in einem KI-Schulungskonzept ausgearbeitet. Ein einfaches Selbststudium reicht nicht aus.
Ab dem genannten Datum dürfen Mitarbeitende ohne entsprechende Schulung somit nicht mehr in KI-relevanten Bereichen tätig sein.
Jetzt KI-Kompetenz aufbauen
Die Einführung dieser Schulungspflicht unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI in der Arbeitswelt und die Notwendigkeit, Mitarbeitende entsprechend zu qualifizieren.
Nutzen Sie jetzt unser Compliance-Center, um Ihre Mitarbeitenden gemäß KI-Gesetz zu schulen und zu zertifizieren.
Sprechen Sie uns gerne an, bei Fragen zu KI-Kurse für Mitarbeitende werden Pflicht


Miriam Harringer,
Medien- und Kulturmanagerin sowie langjährige Redakteurin.
Auf unserem Blog schreibt sie Artikel für die Themenbereiche Datenschutz, Informationssicherheit und Künstliche Intelligenz.
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