PayPal: 15 Mio. Datensätze weg? Das sollten Sie jetzt tun

Geschrieben von Miriam Harringer, veröffentlicht am 28.08.2025

Aktuell mehren sich Hinweise, dass PayPal Ziel eines Cyberangriffs geworden sein könnte. Offizielle Details stehen zwar noch aus, doch gerade bei einem sensiblen Bezahldienst wie PayPal ist Vorsicht geboten. Denn schließlich verknüpfen die Nutzenden dort ihre Bankkonten oder Kreditkarten.

Was ist möglicherweise geschehen?

Das Fachmagazin TechRadar berichtete, dass Hacker angeblich Daten von PayPal-Konten veröffentlicht haben, weist aber zugleich auf Zweifel an der Echtheit des Leaks hin.

Falls der Verdacht dennoch bestätigt wird, könnten dem Anbieter 15 Millionen Datensätze geklaut worden sein, die im Darknet erhältlich sind, darunter vor allem E-Mail-Adressen und Passwörter. Cyberkriminelle würden damit versuchen, über gestohlene Zugangsdaten oder gefälschte Mails an Kontoinformationen und Geld der Betroffenen zu gelangen.

Was bedeutet das? Handeln Sie lieber sofort

  • Passwort ändern: Aktualisieren Sie sofort das PayPal-Passwort. Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort, das Sie nicht bei anderen Diensten nutzen.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten: Mit einem zusätzlichen Sicherheitscode schützen Sie das Konto auch dann, wenn das Passwort kompromittiert wurde.
  • Kontoaktivitäten prüfen: Gehen Sie die letzten Transaktionen durch: Unregelmäßigkeiten sofort bei PayPal melden.
  • Phishing-Mails erkennen: Offizielle Mitteilungen von PayPal beginnen meist mit dem vollständigen Namen – nicht mit einem allgemeinen „Sehr geehrter Kunde“. Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten über eine E-Mail an und klicken Sie nie auf Links in vermeintlichen Phishing-Mails. Loggen Sie sich nur über die offizielle Website oder die App ein.
  • Bank- und Kreditkartenbewegungen im Auge behalten: Angriffe auf PayPal können auch die verknüpften Konten betreffen.

Selbst wenn sich die Meldungen nicht bestätigen, ist jetzt der beste Zeitpunkt, die eigene Kontosicherheit langfristig zu stärken.

Veröffentlicht am 28. August 2025

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