Photo: Screenshot Video zum Weimatar © 2025 Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Jetzt gibt es den ersten virtuellen KI-Staatsminister

Geschrieben von Miriam Harringer, veröffentlicht am 25.09.2025

Das hat es zuvor noch nie gegeben: Mit dem „Weimatar“ hat Deutschland seinen ersten virtuellen Staatsminister vorgestellt – ein KI-Avatar, der Politik neu inszeniert – und das auf unterschiedlichen Sprachen. Dieser Avatar ist eine digitale Repräsentation von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.

Am 24. September 2025 präsentierte Weimer im Kanzleramt eine politische Figur, die weder echt noch fiktiv im klassischen Sinn ist: Ein KI-Avatar, der öffentlich in über hundert Sprachen spricht, sich nie räuspert und Themen wie Desinformation, Kulturaustausch oder Digitalpolitik adressiert.

Der Weimatar soll Kommunikation beschleunigen: Er agiert extern in sozialen Medien, intern bei Schulungsvideos und Publikationen – und trägt damit zum digitalen Wandel mit künstlicher Intelligenz der Behörden bei.

Zugleich bleibt das Projekt ein Experiment mit Symbolkraft. Es wirft Fragen auf: Wer steuert den Avatar? Wie viel Verantwortung bleibt beim Menschen? Und was bedeutet „digitale Politfigur“ in einer Demokratie?

In jedem Fall markiert der Weimatar einen Schritt hin zu einer neuen Ära politischer Kommunikation und dürfte einiges Aufsehen erregen.

Veröffentlicht am 25. September 2025

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